Welche Dächer eignen sich?

Photovoltaik – welche Dächer?

Den besten Wirkungsgrad erreichen Sie bei einer Ausrichtung des Daches nach Südwesten, Süden oder Südosten. Das Dach sollte nicht völlig flach und nicht allzu steil sein. Ideal ist eine Dachneigung von 15 bis 60 Grad. Flachdächer hingegen können mit Modulen optimal positioniert werden. Dem Diagramm können Sie entnehmen, welchen Wirkungsgrad Sie bei welcher Ausrichtung und Dachneigung erzielen können.

 Dachneigung

Dieses Dach eignet sich sehr gut für eine Photovoltaik-Anlage (oben).

——————————————————————————————
Es gibt auch Dächer, die sich nicht für Photovoltaik-Anlagen eignen (unten).

Bahnar rong (Gemeinschaftshaus)

Bahnar rong (Gemeinschaftshaus), Kon Kotu, Zentrales Hochland, Vietnam (Quelle: Wikipedia)

Was bedeutet eigentlich Dachneigung?

Als Dachneigung wird der Winkel des Daches zur Horizontalen bezeichnet. Der Ertrag einer Photovoltaikanlage hängt von der Orientierung der Photovoltaikfläche ab. Bei Dachneigungen im Bereich von 10° bis 50° werden die Solarmodule in der Regel parallel zur Dachfläche montiert. Der kontruktive Vorteil und eine optische harmonische Einbindung der Anlage in das Gebäudebild stehen dabei im Vordergrund. Bei Flachdächern bzw. nur leicht geneigten Dächern werden die Solarmodule nicht parallel zur Dachfläche angebracht, sondern in Deutschland meist im Bereich von 13° bis 30° aufgestellt. Sind die Solarmodule weniger als 13° geneigt, werden sie von Regen und Schnee nicht mehr ausreichend gesäubert.

Beschaffenheit des Daches – welche Dächer eignen sich?

Es muss natürlich die Statik im Vorfeld durch den Besitzer des Daches geprüft werden. Wie sieht das Gebälk aus, sind die Dachziegel noch in Ordnung?

X

Gut

4,8 / 5,0