selbstproduzierte Strom – kWh

Wieviel Cent kostet der selbstproduzierte Strom pro Kilowattstunde?

Eine Beispielrechnung für z.B. eine 10 kWp-Anlage sieht wie folgt aus: Preis einer schlüsselfertigen Anlage Viessmann & Böttger mit 10 kWp: z.B. 16.000 EUR netto. Für 25 Jahre Betriebskosten und Wechselrichteraustausch rechnen wir 25% des Anlagenpreises, die Gesamtkosten sind also 16.000 EUR + 25% = 20.000 EUR.

Kilowattstunde

Kilo – Watt – Stunde

Diese Anlage produziert bei 900 kWh / kWp = 9000 kWh im Jahr. (bei südlicher Ausrichtung). Dies ergibt mit Abschlag Degradation (Leistungsrückgang der Module) ca. 170.000 kWh in 20 Jahren.

Ergebnis: Die selbst produzierte Kilowattstunde kostet 20.000,- EUR / 170.000 kWh = ca. 11,5 Cent für die gesamte Betriebszeit von 35 – 40 Jahren.

Dieser Betrag liegt schon heute weit unter den derzeitigen Strompreisen von ca. 25 – 27 ct/kWh.

Mit neuen Speichertechniken können Sie zukünftig Ihren selbst zu verbrauchenden Eigenanteil weiter deutlich erhöhen. Diese Speichersysteme sind auch für eine spätere Nachrüstung konzipiert.

Erklärung kWh – Kilowattstunde

Die Kilowattstunde ist eine Einheit der Energie / Arbeit, entspricht der Leistung von einem Kilowatt über einen Zeitraum von einer Stunde. Der elektrische Energieertrag einer Photovoltaikanlage wird häufig in kWh angegeben.

Mehr Infos zu Wattstunde, bzw. Kilo-Wattstunde finden Sie hier =>

Eine Kilowattstunde (kWh) ist die Energiemenge, die bei einer Leistung von einem Kilowatt (1 kW) innerhalb von einer Stunde umgesetzt wird. Es handelt sich also um ein Kilowatt multipliziert mit einer Stunde, nicht etwa ein “Kilowatt pro Stunde”. 1 kWh entspricht 3 600 000 Joule = 3,6 MJ.

Entsprechend gibt es Megawattstunden (1 MWh = 1000 kWh), Gigawattstunden (1 GWh = 1000 MWh = 1 Million kWh) und Terawattstunden (1 TWh = 109 kWh = 1 Mrd. kWh).

Die Kilowattstunde wird insbesondere für die Quantifizierung elektrischer Energiemengen verwendet und taucht deswegen auf Stromrechnungen auf, basierend auf der Ablesung von Stromzählern.

Man kann auch andere Energiemengen (z. B. Wärmemengen) in Kilowattstunden angeben; beispielsweise wird der Primärenergiebedarf von Häusern meist in kWh pro Quadratmeter beheizter Fläche und Jahr (kWh/(m2 a)) angegeben. Teilweise wird auch der Bezug von Erdgas in Kilowattstunden abgerechnet mit Bezug auf den Heizwert. Für den Kunden ist schließlich die bezogene Energiemenge relevanter als das Volumen des Gases. Eine Kilowattstunde Erdgas ist weitaus billiger als eine Kilowattstunde elektrischer Energie.

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